19. November 2020

Beamtennews

Bewegung bei Corona-Tests

Foto: GdP Märkischer Kreis

Ministerium beschafft Schnelltests für die Polizei

Nachdem die GdP bereits im August eine Corona-Test-Strategie für die Polizei und die Anschaffung von sog. Schnelltests gefordert hatte, kommt jetzt endlich Bewegung in die Sache: Nach Informationen der GdP hat sich das Innenministerium entschieden, in größerem Umfang Schnelltests zu beschaffen. Damit könnten die Polizeiärzte landesweit im Bedarfsfall bis zu 500 Beschäftigte am Tag testen.

Wann wird getestet?

Mit den Tests sollen vorrangig Beschäftigte mit Symptomen einer möglichen Infektion schneller Klarheit bekommen, ob sie Corona-positiv sind oder nicht. Die Tests sollen darüber hinaus auch dann eingesetzt werden, wenn Verdachtsfälle nicht mehr schnell genug mittels den genaueren PCR Tests abgeklärt werden können.

GdP-Forderung: Umfassendes Schutzkonzept für Einsatzkräfte

Die Beschaffung von Schnelltests ist ein wichtiger Schritt, dem aber weitere folgen müssen:
Jetzt gilt es, die Tests in das von der GdP bereits im Sommer geforderte klare Konzept einzubinden, das vor allem diejenigen Beschäftigten schützt, die im Einsatz nicht immer auf die Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln achten können.
Zumindest dann, wenn Beschäftigte Kontakt zu möglicherweise infizierten Personen z.B. im Rahmen einer Festnahme hatten, muss so schnell wie möglich abgeklärt werden können, ob es zu einer Infektion gekommen ist. Das bringt nicht nur Klarheit für die unmittelbar Betroffenen, sondern schützt auch die Beschäftigten im Umfeld vor möglichen Ansteckungen.

 

 
 
 
 
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