08. Oktober 2020

Pressemitteilung

GdP begrüßt Initiative des Landtags zur Stärkung der Wertebildung in der Polizei

Foto: Manfred Vollmer/GdP Düsseldorf.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) begrüßt den heute auf Initiative von CDU und FDP vom Landtag beschlossenen Antrag zur Stärkung der Wertebildung in der Polizei. „Der Schutz der Demokratie gehört zu den Kernaufgaben der Polizei. Trotzdem haben wir in den letzten Wochen feststellen müssen, dass nicht alle Polizisten rechtsradikalen Bildern und Botschaften gegenüber immun sind. Dass die Polizei in NRW verpflichtende Fortbildungsangebote zur Stärkung der demokratischen Grundhaltung der Beschäftigten einführen wird, begrüßen wir deshalb ausdrücklich“, sagte GdP-Landesvorsitzender Michael Mertens. „Das stärkt alle in der Polizei, die sich auch in der Vergangenheit entschieden gegen jede Form von rechtsradikalem Gedankengut zur Wehr gesetzt haben.“


In der Diskussion der letzten Wochen hatte die GdP wiederholt darauf hingewiesen, dass auch die belastende Arbeitssituation in vielen Dienststellen und die ständige Konfrontation mit den massiven sozialen Problemen in unserer Gesellschaft auf die Problemwahrnehmung der Polizistinnen und Polizisten abfärben kann. „Schwierige Arbeitsbedingungen und die dauernde Konfrontation mit den Schattenseiten der Gesellschaft sind keine Rechtfertigung für rechtsradikale Posts. Trotzdem ist es gut, dass die Belastungssituation der Polizisten stärker in den Blick genommen werden soll, um daraus neue Handlungskonzepte für die Polizei zu entwickeln“, sagte Mertens.

Auch die Entwicklung neuer Formen der Personalfürsorge und -betreuung weisen aus Sicht der GdP in die richtige Richtung. „Das wird uns helfen, aufkommende Probleme schneller zu erkennen und früher gegenzusteuern“, betonte der GdP-Vorsitzende.

 

 
 
 
 
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