23. Januar 2020

Personalratswahlen 2020

Wirkt: GdP

Foto: Lukas Maaßen/GdP

Die GdP hat in den vergangenen vier Jahren viel erreicht. Nicht nur bei den Einstellungszahlen und der Ausrüstung, sondern auch bei der nachhaltigen Verbesserung der Aufstiegschancen und der Erweiterung der Eingriffsbefugnisse der Polizei. Nichts davon hat es von selbst gegeben. Deshalb treten die Kandidatinnen und Kandidaten der GdP bei den Personalratswahlen vom 5. – 8. Mai unter dem Motto an: „Wirkt: GdP“.

Das Motto ist für uns zugleich eine Verpflichtung für die Zukunft, denn die Polizei steht in den kommenden Jahren vor massiven Herausforderungen. Nicht nur durch neue Kriminalitätsformen, sondern auch durch die Digitalisierung der gesamten Gesellschaft und durch den demografischen Wandel. Wir wollen, dass die Polizei diesen Prozess nicht erleidet, sondern wir wollen ihn aktiv gestalten! Wir wollen die Polizei fit machen für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Und wir wollen erreichen, dass sich das Einkommen, die Arbeitsbedingungen und die Aufstiegschancen bei der Polizei nachhaltig verbessern. Für alle Beschäftigten bei der Polizei! Das geht nur mit starken Personalräten, mit einer starken Gewerkschaft an ihrer Seite.
Damit wir dieses Ziel auch erreichen, haben mehr als 120 Vertreter der GdP-Kreisgruppen aus ganz NRW auf einer Beiratssitzung am 23. und 24. Januar in Gladbeck nicht nur die Spitzenkandidatinnen und -kandidaten der GdP für den Hautpersonalrat der Polizei nominiert, sondern auch das Arbeitsprogramm für die Personalräte in den kommenden vier Jahren beraten. Fünf Ziele stehen für die GdP im Vordergrund:

  1. Die Digitalisierung wird in den nächsten Jahren die Arbeit der Polizei grundlegend verändern. Von neuen Strategien zur Gefahrenabwehr über die Bekämpfung der Cyberkriminalität bis zur Verkehrsunfallaufnahme. Bei der Digitalisierung geht es aber nicht nur um die Einführung einer neuen Technik, sondern die Digitalisierung muss auch zu einer nachhaltigen Arbeitsentlastung bei der Polizei führen!
  2. Arbeit und Freizeit müssen wieder in ein Gleichgewicht gebracht werden. Wir brauchen nicht nur einen Abbau krankmachender Schichtdienste, sondern auch eine deutliche Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit. 35 Stunden sind genug!
  3. In Zeiten des demographischen Wandels lässt sich gutes Personal nur durch gute Arbeitsbedingungen gewinnen. Deshalb brauchen wir in allen Arbeitsbereichen der Polizei attraktive Aufstiegs- und Entwicklungsperspektiven.
  4. Alle Beschäftigten bei der Polizei haben ein Recht darauf, dass ihr Arbeitsplatz so gestaltet ist, dass sie bis zum Alter ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen arbeiten können. Der Gesundheitsschutz bei der Polizei muss deutlich verbessert werden – von der besseren Körperschutzausstattung bis zum höhenverstellbaren Schreibtisch.
  5. Gute Arbeit muss gut bezahlt werden. Hier gibt es bei der Polizei deutlichen Nachholbedarf – von den Zulagen bis hin zur Eingruppierung.


 
 
 
 
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