GdP im Personalrat. Gemeinsam Stark.


19. März 2020

Pressemitteilung

Personalratswahlen bei der Polizei werden auf 2021 verschoben

Foto: Manfred Vollmer/GdP Düsseldorf.

Aufgrund der Bedrohung durch den Corona-Virus werden die für den 5. – 8. Mai geplanten Personalratswahlen bei der Polizei auf das kommende Jahr verschoben. Das hat der Hauptwahlvorstand der Polizei heute auf Initiative der drei Polizeigewerkschaften beschlossen. Hintergrund der Entscheidung ist die Feststellung des Hauptwahlvorstands, dass auf Grund der intensivierten Maßnahmen zur Pandemievorsorge eine ordnungsgemäße Durchführung der Personalratswahlen bei der Polizei nicht mehr gewährleistet werden kann.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat die Verschiebung der Personalratswahl ausdrücklich begrüßt. „Wir müssen uns jetzt alle auf die Bewältigung der Pandemie konzentrieren. Eine Fortsetzung der Wahl wäre weder den Bewerberinnen und Bewerbern, noch den Wahlvorständen und erst recht nicht den Wählerinnen und Wählern zumutbar gewesen“, sagte der stellvertretende GdP-Landesvorsitzende Michael Maatz.

Trotz der Verschiebung der Personalratswahlen ist die Mitbestimmung bei der Polizei weiter gewährleistet. Die bislang gewählten Personalräte bleiben über das Ende der Mandatsperiode am 30.06.2020 hinaus geschäftsführend im Amt. Sie stehen weiter als Ansprechpartner für die Dienststellen und für alle Beschäftigten zur Verfügung.

07. März 2020

05. - 07. März Klausurtagung der KG Recklinghausen

Fahrplan für die Personalratswahl 2020

Foto: Michael Folchmann/GdP Recklinghausen

Wildbergerhütte/Recklinghausen.

Im Vorfeld der Personalratswahlen im Mai 2020 trafen sich die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands der Kreisgruppe Recklinghausen zu ihrer diesjährigen Klausurtagung in Reichshof- Wildbergerhütte. Ein strammes Programm wartete auf die Teilnehmer. Norbert Sperling berichtete zunächst über die aktuelle GdP-Gewerkschaftspolitik in Land und Bund sowie die neuesten Entwicklungen aus dem Bereich des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Im Anschluss daran wurden die Arbeitsrate und -aufträge zur Personalratswahl diskutiert und festgezurrt.

Neben den aktuellen gewerkschaftlichen Themen wurden im Besonderen der Fahrplan bis zur Personalratswahl behandelt. Ganz besonders gefreut hat man sich in diesem Zusammenhang über die Teilnahme von Markus Robert. Als Spitzenkandidat der GdP für den Posten des Personalratsvorsitzenden des PHPR beim Innenministerium in Düsseldorf, konnte Markus den Anwesenden seine Wahlkampfstrategie näher bringen. Besonders stolz sind die Anwesenden darauf, dass Markus aus den eigenen Reihen stammt und als stellvertretender Vorsitzender der Kreisgruppe dem geschäftsführenden Vorstand angehört.

19. Februar 2020

Personalratswahlen 2020

Starkes Team für starke Ziele!

Foto: Sven Vüllers/GdP NRW

Nur Personalräte, die wissen wofür sie stehen, können etwas bewegen! Deshalb tritt die GdP bei den Personalratswahlen vom 5. – 8. Mai mit einem starken Team an. Mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen, die aus den unterschiedlichen Arbeitsbereichen der Polizei kommen. Denn wir wollen, dass sich überall bei der Polizei etwas zum Besseren verändert! In der Direktion GE und bei der Kripo. In der Direktion Verkehr und bei ZA.

Das gilt nicht nur für Wahl der Personalräte in den Kreispolizeibehörden vor Ort und in den drei Landesoberbehörden der Polizei, sondern auch für den Hautpersonalrat der Polizei auf der Ebene des Innenministeriums (PHPR).

Woher die Kandidatinnen und Kandidaten der GdP für den PHPR kommen und welche Berufserfahrungen sie für die Arbeit im Personalrat mitbringen, steht ab sofort auf den Wahlseiten der GdP.

Informationen zu den Kandidaten und Kandidaten der GdP für den örtlichen Personalrat werden in den kommenden Wochen nach und nach auf den Internetseiten der Kreisgruppen eingestellt.

Kandidatinnen und Kandidaten der GdP für den PHPR

24. Januar 2020

Personalratswahlen 2020

Starkes Team für starke Ziele!

Foto: Sven Vüllers/GdP

Jutta Jakobs / Markus Robert

Nur Personalräte, die wissen wofür sie stehen, können etwas bewegen! Das gilt nicht nur für die Personalräte in den 47 Kreispolizeibehörden vor Ort, sondern auch für den Hautpersonalrat der Polizei auf der Ebene des Innenministeriums (PHPR). Deshalb hat die GdP auf der Beiratssitzung am 23. und 24. Januar in Gladbeck nicht nur die Ziele festgelegt, für die sich die Personalräte der GdP in den kommenden vier Jahren einsetzen werden, sondern auch die Kandidatinnen und Kandidaten für den PHPR aufgestellt.

Weil das Land nicht nur zusätzliche Polizistinnen und Polizisten einstellt, sondern auch zusätzliche Tarifbeschäftigte, werden dem neuen PHPR wahrscheinlich zwei Tarifbeschäftigte angehören. Die GdP tritt deshalb in diesem Jahr im Tarifbereich erstmals nicht nur mit einer Spitzenkandidatin an, sondern mit einer eigenen Wahlliste. Spitzenkandidat der GdP für die Beamtinnen und Beamten ist der Recklinghäuser Polizeibeamte Markus Robert. Als Geschäftsführer des PHPR war Markus Robert bereits in den vergangenen Jahren maßgeblich an der Durchsetzung der Interessen der Beschäftigten der Polizei gegenüber dem Innenministerium beteiligt. Spitzenkandidatin der GdP für den Tarifbereich ist die LKA-Mitarbeiterin Jutta Jakobs. Sie vertritt bereits seit vielen Jahren die Interessen der Tarifbeschäftigten gegenüber dem Innenministerium und ist zudem stellvertretende Landesvorsitzende der GdP.
Auf den weiteren Listenplätzen folgen für die Beamtinnen und Beamten Meike to Baben, KPB Neuss, Rainer Axer, PP Aachen, Lorenz Rojahn, PP Gelsenkirchen, Tanja Klein, PP Köln, Alexander Ponickau, LAFP Brühl, Patrick Schlüter, KPB Gütersloh, Heiko Müller, PP Essen, Frauke Sartori, PP Hamm, Michael Maatz, LAFP Neuss, Frank Schniedermeier, PP Dortmund, Christoph Reinen, KPB Paderborn, Jörg Brackmann, PP Essen, Anja Daniel-Appelmann, LZPD, und Andreas Pein, PP Köln.

Auf den vorderen Listenplätzen für die Tarifbeschäftigten kandidieren neben Jutta Jakobs Alexandra Engler, KPB Unna, Alexander Knopp, PP Köln, Thomas Spreer, KPB Coesfeld, und Sylvia Stoscheck, PP Dortmund.


23. Januar 2020

Personalratswahlen 2020

Wirkt: GdP

Foto: Lukas Maaßen/GdP

Die GdP hat in den vergangenen vier Jahren viel erreicht. Nicht nur bei den Einstellungszahlen und der Ausrüstung, sondern auch bei der nachhaltigen Verbesserung der Aufstiegschancen und der Erweiterung der Eingriffsbefugnisse der Polizei. Nichts davon hat es von selbst gegeben. Deshalb treten die Kandidatinnen und Kandidaten der GdP bei den Personalratswahlen vom 5. – 8. Mai unter dem Motto an: „Wirkt: GdP“.

Das Motto ist für uns zugleich eine Verpflichtung für die Zukunft, denn die Polizei steht in den kommenden Jahren vor massiven Herausforderungen. Nicht nur durch neue Kriminalitätsformen, sondern auch durch die Digitalisierung der gesamten Gesellschaft und durch den demografischen Wandel. Wir wollen, dass die Polizei diesen Prozess nicht erleidet, sondern wir wollen ihn aktiv gestalten! Wir wollen die Polizei fit machen für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Und wir wollen erreichen, dass sich das Einkommen, die Arbeitsbedingungen und die Aufstiegschancen bei der Polizei nachhaltig verbessern. Für alle Beschäftigten bei der Polizei! Das geht nur mit starken Personalräten, mit einer starken Gewerkschaft an ihrer Seite.
Damit wir dieses Ziel auch erreichen, haben mehr als 120 Vertreter der GdP-Kreisgruppen aus ganz NRW auf einer Beiratssitzung am 23. und 24. Januar in Gladbeck nicht nur die Spitzenkandidatinnen und -kandidaten der GdP für den Hautpersonalrat der Polizei nominiert, sondern auch das Arbeitsprogramm für die Personalräte in den kommenden vier Jahren beraten. Fünf Ziele stehen für die GdP im Vordergrund:

  1. Die Digitalisierung wird in den nächsten Jahren die Arbeit der Polizei grundlegend verändern. Von neuen Strategien zur Gefahrenabwehr über die Bekämpfung der Cyberkriminalität bis zur Verkehrsunfallaufnahme. Bei der Digitalisierung geht es aber nicht nur um die Einführung einer neuen Technik, sondern die Digitalisierung muss auch zu einer nachhaltigen Arbeitsentlastung bei der Polizei führen!
  2. Arbeit und Freizeit müssen wieder in ein Gleichgewicht gebracht werden. Wir brauchen nicht nur einen Abbau krankmachender Schichtdienste, sondern auch eine deutliche Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit. 35 Stunden sind genug!
  3. In Zeiten des demographischen Wandels lässt sich gutes Personal nur durch gute Arbeitsbedingungen gewinnen. Deshalb brauchen wir in allen Arbeitsbereichen der Polizei attraktive Aufstiegs- und Entwicklungsperspektiven.
  4. Alle Beschäftigten bei der Polizei haben ein Recht darauf, dass ihr Arbeitsplatz so gestaltet ist, dass sie bis zum Alter ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen arbeiten können. Der Gesundheitsschutz bei der Polizei muss deutlich verbessert werden – von der besseren Körperschutzausstattung bis zum höhenverstellbaren Schreibtisch.
  5. Gute Arbeit muss gut bezahlt werden. Hier gibt es bei der Polizei deutlichen Nachholbedarf – von den Zulagen bis hin zur Eingruppierung.

 

Der Personalrat ...

... verhandelt auf Augenhöhe mit der Behördenleitung. Er ist in viele Entscheidungsprozesse unmittelbar eingebunden. Starke Personalräte sorgen dafür, dass die Interessen der Beschäftigten dabei nicht unter die Räder kommen. Sie stehen für Fairness, Transparenz, gegenseitige Wertschätzung und Mitbestimmung der Beschäftigten. Sie wachen darüber, dass Schutzrechte der Beschäftigten nicht nur auf dem Papier stehen, sondern Wirkung entfalten.In 44 der 47 Kreispolizeibehörden und in den drei Landesoberbehörden der Polizei haben sich die Beschäftigten bei der letzten Personalratswahl 2016 mehrheitlich für Kandidatinnen und Kandidaten der GdP entschieden. Landesweit kommen fast zwei Drittel aller Personalratsmitglieder aus der GdP. Im Polizei-Hauptpersonalrat stellt die GdP zudem 11 der 15 Mitglieder. Das ist ein Beweis für das hohe Vertrauen, das die Beschäftigten in die GdP setzen.
Für die GdP ist klar, dass es in der Polizei auf jede Frau und jeden Mann ankommt. Wir stehen dafür, dass das nicht nur gilt, wenn der Arbeitsdruck mal wieder steigt, sondern auch dann, wenn die Beschäftigten Wertschätzung, gute Arbeitsbedingungen und faire Entwicklungsperspektiven fordern. Das ist unser Versprechen.
Die Wahlen zum Personalrat finden alle vier Jahre statt, zuletzt 2016. Die aktuelle Wahlperiode der Personalräte läuft noch bis zum 1. Juli 2020. Nach jetzigem Stand der Dinge werden die Wahlen zum Personalrat Anfang Mai 2020 durchgeführt.

Einen örtlichen Personalrat gibt es in allen 47 Kreispolizeibehörden und bei den drei Landesoberbehörden der Polizei. Daneben ist der Polizei-Hauptpersonalrat der direkte Verhandlungspartner des Innenministers. Er bestimmt bei vielen Fragen, die alle Beschäftigten der Polizei in NRW betreffen mit. Seine Aufgaben sind im Landespersonalvertretungsgesetz geregelt.

Warum Personalrat?

Jeder braucht mal einen Schutzengel
Personalräte wachen darüber, dass Schutzrechte der Beschäftigten eingehalten werden und dass die Beschäftigten fair behandelt werden. Sie gehen Beschwerden nach und machen Druck, damit Missstände von der Dienststelle beseitigt werden. Ihre Rechte und Pflichten sind im Landespersonalvertretungsgesetz NRW geregelt.

Personalräte gibt es in jeder Dienststelle
Einen örtlichen Personalrat gibt es in allen 47 Kreispolizeibehörden und bei den drei Landesoberbehörden der Polizei. Bei landesweiten Regelungen ist der Polizei-Hauptpersonalrat im Innenministerium zuständig.

Mitbestimmung - auf Augenhöhe mit der Behördenleitung
Der Personalrat ist Teil der Dienststelle. Er verhandelt auf Augenhöhe mit der Behördenleitung und ist in viele Entscheidungsprozesse unmittelbar eingebunden. Dazu gehören fast alle personellen Entscheidungen, wie z.B. Einstellung, Beförderung, Versetzung oder Umsetzung. Auch bei der Arbeitsorganisation, von der Arbeitsplatzgestaltung bis zur Regelung der Arbeitszeit bestimmt der Personalrat mit.

Gewählte Stimme der Beschäftigten
Personalräte vermitteln in Konflikten, sorgen für transparente Entscheidungsprozesse und geben auf allen Ebenen den Beschäftigten eine Stimme gegenüber der Behördenleitung. Sie beraten Kolleginnen und Kollegen bei allen dienstlichen Fragestellungen.

Mission - Fairness leben, Interessen der Kolleginnen und Kollegen schützen
Starke Personalräte sorgen dafür, dass die Interessen der Beschäftigten nicht unter die Räder kommen. Sie stehen für Fairness, Transparenz, gegenseitige Wertschätzung und Mitbestimmung der Beschäftigten. Sie wachen darüber, dass Schutzrechte der Beschäftigten nicht nur auf dem Papier stehen, sondern Wirkung entfalten.

Gute Personalratsarbeit fällt nicht vom Himmel.
Sie ist das Ergebnis engagierter und kompetenter Mitglieder im Personalrat. GdP haben eine starke Organisation im Rücken. Die GdP bereitet Personalräte mit eigenen Schulungen intensiv auf ihre Arbeit vor und steht ihnen während ihrer gesamten Amtszeit mit Rat und Tat zur Seite.

Starke Personalräte brauchen ein starkes Mandat.
Die Personalräte sind der einzige Teil der Dienststelle, in dem das Personal durch eine demokratische Entscheidung der Beschäftigten ausgewählt wird. Je stärker das Votum für den Personalrat ausfällt, desto stärker seine Position gegenüber der Dienststelle und desto besser kann er die Interessen der Beschäftigten vertreten. Deshalb ist eine hohe Wahlbeteiligung der beste Garant für einen starken Personalrat.

 

 
 
 
 
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